Spricht Gott durch die Bibel?

Ja, Gott spricht durch die Bibel. Im Folgenden die Gründe:

  • Menschen haben inspiriert vom Geist Gottes, dem Heiligen Geist, die Texte der Bibel verfasst. In 2. Timotheus 3,16.17 heißt es: „Alle Schrift [also alles in der Bibel Aufgeschriebene; Anmerkung des Verfassers] ist von Gott eingegeben und nütze zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk ausgerüstet.“
  • In der Bibel offenbart uns Gott Seinen Charakter, Seinen Willen und Seinen Plan für uns. In Hebräer 1,1.2 steht: „Nachdem Gott vor Zeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn.“
  • Durch die Bibel gibt uns Gott auch einen Leitfaden für unser Leben. In ihr zeigt Er uns, wie wir in Übereinstimmung mit Seinem Willen leben können. Psalm 119,105 sagt: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“
  • Gott will uns durch die Worte der Bibel auch ermutigen und zu trösten. In Römer 15,4 heißt es: „Denn alles, was zuvor geschrieben ist, das ist zu unserer Lehre geschrieben, damit wir durch Geduld und den Trost der Schrift Hoffnung haben.“
  • Über 300 Prophezeiungen, die ausgewählten Menschen von Gott gegeben wurden und in der Bibel im Alten Testament nachgelesen werden können, haben sich Jahrhunderte später erfüllt. Hier nur einige wenige Beispiele :
    • Geburt Jesu in Bethlehem: Micha 5,1: „Du, Bethlehem Efrata, bist zwar zu klein, um unter die großen Städte Judas gerechnet zu werden. Dennoch wird aus dir einer kommen, der über Israel herrschen soll. Seine Herkunft reicht in ferne Vergangenheit zurück, ja bis in die Urzeit.“
    • Geburt Jesu von einer Jungfrau: Jesaja 7,14: “ Deshalb wird der Herr selbst das Zeichen geben. Seht! Die Jungfrau wird ein Kind erwarten! Sie wird einem Sohn das Leben schenken und er wird Immanuel genannt werden. Das heißt: Gott ist mit uns.“
    • Leiden und Tod Jesu: Jesaja 53,3-7: „Er wurde verachtet und von den Menschen abgelehnt – ein Mann der Schmerzen, mit Krankheit vertraut, jemand, vor dem man sein Gesicht verbirgt. Er war verachtet und bedeutete uns nichts. Dennoch: Er nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Schmerzen. Und wir dachten, er wäre von Gott geächtet, geschlagen und erniedrigt! Doch wegen unserer Vergehen wurde er durchbohrt, wegen unserer Übertretungen zerschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden wurden wir geheilt! Wir alle gingen in die Irre wie Schafe. Jeder ging seinen eigenen Weg. Doch ihn ließ der HERR die Schuld von uns allen treffen. Er wurde misshandelt und niedergedrückt und gab keinen Laut von sich. Wie ein Lamm, das zum Schlachten geführt wird, und wie ein Schaf vor seinem Scherer verstummt, so machte auch er den Mund nicht auf.“
    • Rückkehr Israels aus dem babylonischen Exil: Jeremia 29,10-14: „‚›’Denn so spricht der HERR: Erst wenn 70 Jahre vergangen sind, werde ich mich wieder liebevoll um euch bemühen. Dann will ich das Gute, das ich euch versprochen habe, in Erfüllung gehen lassen und werde euch wieder in euer Land zurückbringen. Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe‘, spricht der HERR. ‚Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung. Wenn ihr dann zu mir rufen werdet, will ich euch antworten; wenn ihr zu mir betet, will ich euch erhören. Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt, werde ich mich von euch finden lassen‘, spricht der HERR. ‚Ich will euer Geschick wenden und euch aus allen Völkern und von allen Orten, wohin ich euch vertrieben habe, zusammenbringen‘, spricht der HERR. ‚Ich will euch wieder dorthin zurückbringen, von wo ich euch fortgejagt habe.'“
    • Aufstieg und Fall von Nationen: In der Bibel finden sich auch viele Prophezeiungen über den Aufstieg und Fall von Nationen. Bezüglich Babylon, Persien, Griechenland und sogar Rom können diese im Alten Testament in den Büchern Daniel und Jesaja nachgelesen werden. Sie haben sich Jahrhunderte später historisch erfüllt oder erfüllen sich noch in Zukunft. Beispiele:
      • Daniel 2,36-45 (mehrere aufeinanderfolgende Weltreiche, die schließlich durch das Reich Gottes ersetzt werden)
      • Daniel 7,1-28 (vier verschiedene Weltreiche. Das vierte wird schließlich durch das ewige Reich des „Menschensohns“=Jesus Christus ersetzt)
      • Jesaja 13 bis 23: Ankündigungen des Gerichtes Gottes über Babylon, Assyrien, Moab, Damaskus, Ägypten und andere
      • Jeremia 46 bis 51: Prophezeiungen gegen verschiedene (Stadt-)Staaten und Völker, so Ägypten, die Philister, Moab, Ammon, Edom, Damaskus, Elam und Babylon

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